Dienstag, 12. April 2011

Max Strom im Interview: About Breathing

photo of Max Strom by: Christo Brock, www.maxstrom.com

Letztes Wochenende war Max Strom für einige Workshops nach Berlin gekommen, zu Spirit Yoga. Der „Lehrer der Lehrer“, wie er aufgrund seiner vielen internationalen Teacher Trainings oft genannt wird, brachte uns sein Unterrichtskonzept näher: seine Philosophie, Atemübungen, Asanas und Meditation. Wir reihten uns in die Zehntausenden von Studenten und ausgebildeten Lehrern ein, die er weltweit bereits unterrichtete. Von seiner Heimat Ashland, Oregon, aus reist er über 250 Tage im Jahr für seine Workshops durch die ganze Welt. Über seine drei Workshops, die ich besuchen konnte, werde ich anschließend noch berichten. Doch zunächst soll Max direkt zu Wort kommen. Ich hatte die Gelegenheit, ihn ein paar Fragen zu stellen:

Last weekend Max Strom came for some workshops to Berlin to Spirit Yoga. Theteacher of teachers“, as he is known for his many international teacher trainings, brought us closer to his teaching approach: his philosophy, breathing exercises, asanas and meditation. We lined up in the tens of thousands of trained students and teachers, he taught around the world already. From his homebase in Ashland, Oregon, he travels over 250 days a year for his workshops around the world. I am going to report about three of his workshops, which I was able to visit, but first it is Max right to speak. I had the opportunity to ask him a few questions:

What brought you to the topic of "breathing"?
Max:
When I started practising yoga, I had a teacher who emphasized breathing. Her name is Dena Kingsburg. She is
Australian and has been studying and practicing traditional Ashtanga yoga for over 20 years. She has been certified to teach by Sri K. Pattabhi Jois. She taught me how to breath. I started to notice, that teachers that work the most grounded and spiritual had the best breathing practices. The once with the most neurotic did not have these practices. So I startet to practice and began to feel the benefits of breathing like better sleep. And I started to feel freed of the prison of my own body.

How did you first experienced yoga?
My first yoga class was Qigong, chinese yoga, when I was 18 years old. I practised it for two years. The second time I took yoga was when I was 19. It was a cult. So I didn't came back for 13 years. That is why I tell new students, when they come the first time, that they are not
joining a cult, that we are not singing OM to a god and that they do not have to kiss a guru's feet. Then I went to a Hatha yoga class with a friend in Los Angeles – and I loved it! I continued practicing.

Where did you learn to teach?
I think it comes naturally. I took my first teacher training at YogaWorks in Los Angeles.

I asked some students what they would like to know about you and some asked how old are you?
54 years. I was born in 1956, July.

Thank you very much!

Was hat dich zu dem Thema „Atmung“ gebracht?
Max: Als ich anfing, Yoga zu praktizieren, hatte ich eine Lehrerin, die dieses Thema betonte. Ihr Name ist Dena Kingsburg. Sie ist Australierin und studiert und praktiziert traditionelles Ashtanga Yoga seit über 20 Jahren. Sie lernte von Sri K. Pattabhi Jois zu unterrichten. Sie hat mir beigebracht, wie man atmet. I begann zu merken, dass diejenigen Lehrer, deren Arbeit am fundiertesten und geistreichsten war, diejenigen waren mit der besten Atempraxis. Diejenigen, die am neurotischsten waren, hatten diese Praxis nicht. Deshalb begann ich auch zu praktizieren und merkte die Wohltaten der Pranayama-Praxis wie besserer Schlaf. Und ich begann mich befreit zu fühlen, befreit aus dem Gefängnis meines Körpers.

Wie bist du zu Yoga gekommen?
Meine erste Erfahrung war Qigong, eine Art chinesisches Yoga, das ich zwei Jahre übte. Als ich an das zweite Mal eine Yogaklasse nahm, war ich ungefähr 19. Da wurde ein richtiger Kult daraus gemacht, und deswegen bin ich 13 Jahre nicht mehr zum Yoga gegangen. Deshalb sage ich neuen Schülern stets, wenn sie das erste Mal kommen, dass sie nicht einem Kult beitreten, dass wir nicht OM an einen Gott gerichtet singen und dass sie nicht die Füße eines Gurus küssen müssen. Dann bin ich mit einem Freund in Los Angeles in eine Hatha-Yoga-Klasse gegangen – und habe es geliebt! Seitdem übe ich.

Wo hast du gelernt zu unterrichten?
Ich denke, das kommt aus mir heraus. Meine erste Lehrerausbildung habe ich bei YogaWorks in Los Angeles absolviert.

Ich fragte einige Schüler, was sie gern von dir wissen würden, und einige fragten: Wie alt bist du?
54 Jahre. Ich wurde 1956 im Juli geboren.

Vielen Dank!

1 Kommentar:

  1. Hallo Anne, ich mag deinen Blog! Schaue mir selbst gerade verschiedene Yogaschulen an. Bin gespannt, wie dir Max Strom gefallen hat, war nämlich selbst auch auf drei Workshops... :-)

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