Freitag, 22. Oktober 2010

5 Fragen an (Berliner) Yogalehrer:
Alexander Kröker

Bild: www.yogaraumberlin.de

Alex lernte ich bei meinem ersten Krankenkassenkurs im YogaRaumBerlin kennen und stellte fest, dass das eine wunderbare Möglichkeit auch für erfahrenere Yogis ist, neue Yogawege zu beschreiten und gleichzeitig Geld zu sparen (wer wissen will, welche Krankenkasse was erstattet, der schaut hier nach). Sein Unterricht hat mich sehr inspiriert, und immer noch schaue ich ab und zu gern bei ihm vorbei. Auch Alex stellte ich, wie zuvor Henning Scheel, Andreas Loh, Swami Atmaramananda und Patricia Thielemann, die gleichen 5 Fragen:

1. Wie bist du zum Yoga gekommen?

Ich war 24 und studierte Kulturwissenschaften. Eines Tages kam meine WG-Mitbewohnerin aus Indien zurück und sagte: „Freunde, ich schmeiße mein Studium und werde Yogalehrerin. Ich mache ab sofort täglich Yoga und wenn ihr wollt, könnt ihr mitmachen.“ So begannen wir als komplette WG täglich von 8 bis 9 Uhr morgens unsere Yogapraxis.

2. Wo und bei wem hast du deine Ausbildung zum Yogalehrer absolviert?

Meine erste Yogalehrerausbildung habe ich bei Anna Trökes absolviert. Dann lernte ich Anusara Yoga kennen und ging zu Bridgets Woods Kramer nach England. Inzwischen habe ich außerdem Teacher Trainings bei Jayendra Hanley, Desiree Rumbaugh, Sianna Sherman und John Friend absolviert.

3. Worauf legst du in deinem Unterricht besonders großen Wert?

Das beim Üben Körper, Kopf und Herz integriert werden.

4. Der Yogaweg ist nie zu Ende. An was arbeitest du gerade?

Daran, mit weniger Kopf und mit mehr Herz zu sein.

5. Dein Lieblingsmantra und deine Lieblingsasana?

Om Namah Shivaya Gurave, Satchidananda Murtaye, Nishprapanchaya Shantaya, Niralambaya Tejase. Und hier meine eigene Lieblingsübersetzung: Ich wende mich meinem Innersten zu, meinem höchsten Potential, welches in seiner Essenz aus reiner Bewusstheit und Glücklichsein besteht. Dieser Zustand ist immer in uns vorhanden, er ist voll von innerem Frieden, unabhängig von äußeren Zuständen und strahlt vor Lebendigkeit. Meine Lieblingsasana (im Moment): Natarajasana – der Tänzer.
 
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