Montag, 28. Juni 2010

6. Berliner Yogafestival


Auch in diesem Jahr wartet das Berliner Yogafestival vom 2. bis 4. Juli wieder mit Highlights auf, wie sie in Europa in dieser geballten Form einmalig sind. Von einfachen Schnupperstunden für Anfänger bis zu fordernden Workshops mit international anerkannten Größen der Yoga-Szene ist für jeden etwas dabei. Über 50 internationale Yogalehrer, Gastsprecher und Musiker gestalten ein buntes Programm. Highlights 2010 sind sicher der Workshop mit Swami Yogananda, einem 100-jährigen Yogi aus Indien, der Workshop mit Dechen Thurman, den ich im letzten Jahr schon einmal interviewen durfte, und diverse Vorträge, z.B. von André Riehl und Lothar Pirc. Ich bin natürlich alle drei Tage mit dabei und werde berichten!

Anja von Jivamukti Berlin und Dechen Thurman

Weitere Informationen und das gesamte Programm zum Berliner Yogafestival finden sich unter www.yogafestival.de.

Bild: Michael Luther

Freitag, 25. Juni 2010

Fußball und Kunst die Zweite:
Brahms für Vuvuzela



Herrlich intonieren diese drei Musiker des Berliner Konzerthauses am Gendarmenmarkt Brahms und Ravel auf der Tröte. Vielen Dank an ZEIT ONLINE für diesen kulturellen Hochgenuss!!! Ich habe mich köstlich amüsiert.

Fußball und Kunst: Charity-Auktion

Philipp Lahm
Marcel Jansen
Mario Gomez
Claudemir Jeronimo Barreto alias Cacau

(alle Fotos: Olaf Heine /www.shooting-football.com)

Gestern Abend eröffnete die galerie hiltawsky in der Tucholskystraße die Vernissage und Charity-Auktion von Fotograf Olaf Heine "Shooting Football". Alle 24 Bilder der Ausstellung, die noch bis zum 11. Juli gezeigt wird, sind über ebay zu ersteigern. Zusätzlich gibt es noch einen Fußball mit Originalunterschriften aller portraitierten Spieler.

Olaf Heine ist Werbefotograf und Kickerfan. Für sein Projekt „Shooting Football" brachte er nationale und internationale Fußballprofis vor seine Großformatkamera. Der Erlös kommt in vollem Umfang der Stiftung AMANDLA KU LUTSHA, die afrikanische Waisenkinder durch Sportangebote fördert, zugute. Auch wenn die Auktion auf ebay noch gut neun Tage dauert: Im Moment liegt der Preis für das Portrait des verhinderten Kapitäns Michael Ballack bei 223 Euro, das von Marcell Jansen bei 316 Euro - und Spitzenreiter Philipp Lahm in diesem Duell - bei 351 Euro. Nur für Birgit Prinz, Fernando Meira, Patrick Helmes und Sami Khedira will noch keiner so recht bieten, bislang jeweils nur ein Gebot für 1 Euro. Mein Favoritenbild: Zé Roberto vom HSV:



Mittwoch, 23. Juni 2010

naketano Gewinnspiel: Die Gewinner

Hoody "Michaela" gibt es übrigens
gerade im Sale für 29,90 Euro!!!

Hallo ihr Lieben,

ich habe eine ganz tolle Nachricht für euch. Aufgrund der großen Resonanz zeigt sich naketano unglaublich großzügig und stellt zusätzliche Gutscheine zur Verfügung. So wurden aus ursprünglich drei Gutscheinen - 19! Das heißt, alle Teilnehmer an unserem Gewinnspiel gewinnen einen 30 Euro Gutschein! Ich werde heute im Laufe des Tages die Codes an eure angegebenen Mail-Adressen verschicken. Ihr könnt sie dann im Online-Store bei der Bestellung direkt einlösen. Ich wünsche euch viel Spaß beim Shoppen. Übrigens: Im Online-Store von naketano ist gerade SALE!!!

Liebe Grüße,
Anne

Dienstag, 22. Juni 2010

Hurricane 2010

10 Ways to have fun at a festival (Hurricane 2010):

1. Dress beautifully




2. Be a Hippie




3. Be a Punk




4. Be a Powerranger


5. Be cool




6. Play Flunkyball





7. Be together with good friends



8. Make a BIG barbecue





9. Have safer sex (and use condoms the right way!)



10. Jump!!!


Dienstag, 15. Juni 2010

WM-Gewinnspiel: Naketano Gutscheine zu gewinnen


Foto: Pixelio/HAUK MEDIEN ARCHIV / Alexander Hauk / www.bayern-nachrichten.de.

Hallo ihr Lieben,

Deutschland hat sein erstes WM-Spiel souverän gewonnen, das Fußball-Märchen kann also in die nächste Runde gehen. Anlässlich der Fußball-WM verlost durchberlin Gutscheine in Höhe von je 30 Euro vom Streetwear-Label Naketano. Was ihr tun müsst? Hinterlasst einfach einen Kommentar unter diesem Beitrag, in dem ihr mir euren Tipp für den besten Public-Viewing-Ort in eurer Stadt nennt. Alternativ könnt ihr mir auch eine Mail schicken an: durchberlin@gmx.de.

Vergesst nicht eure E-Mail-Adresse! Unter allen Teilnehmern werden die Gutscheine ausgelost. Das Gewinnspiel endet am 22.06. um 24 Uhr. Die Teilnehmer werden per E-Mail benachrichtigt und erhalten ihren Gutschein als Online-Coupon.


Fotos: Naketano
Übrigens: Das Longsleeve gibt es in Schwarz bereits für 19,90 Euro!

Eine Barauszahlung des Gewinns ist nicht möglich.

Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Viel Glück – ich freue mich auf eure Tipps!!!

PS: Schaut auch mal auf nelou.com und fabeau.de vorbei, die sich ebenfalls am Gewinnspiel beteiligen!

Montag, 14. Juni 2010

Festivalguide: How to survive

Hurricane - wir kommen!

Vor genau vier Jahren ließ ich mich breitschlagen - drei Tage im Matsch zu verbringen, in Hitze, Kälte und Nässe zu zelten, drei Tage ohne Schlaf zu verbringen, unter fragwürdigen hygienischen Bedingungen zu leben und mich äußerst ungesund zu ernähren. Und trotzdem waren diese drei Tage so berauschend schön, voller neuer Eindrücke, komplett raus aus dem Alltag, dass wir seit 2006 jedes Jahr zum Hurricane fahren. So auch nächstes Wochenende!

Während ich im ersten Jahr als Frischling auf dem Hurricane noch unsinnigerweise Wimperntusche und Handtäschchen mitschleppte, bin ich jetzt im vierten Jahr quasi ein Insider und möchte euch allen (und auch mir zur Erinnerung) eine Survival-Liste zusammenstellen. Was braucht man? Was lässt man getrost zu Hause? Und was vergisst man jedes Jahr wieder?

1. Klamotten
Hier ist weniger mehr (wer die drei Kilometer mit Zelt, Schlafsäcken und Krimskrams in voller Hitze zum dritten mal laufen muss, weiß warum!). Und man muss sich damit abfinden, dass alles (auch das, was man nicht an hatte) ungeheuer dreckig wird und kaputt gehen kann. Deswegen: nix teures, keine Lieblingsstücke, nichts, was man nicht waschen kann. Und: Egal, was der Wetterbericht sagt, es kann von 40 Grad im Schatten, über Überschwemmungen, Orkan bis zu Frostgefahr alles dabei sein. Und nachts wird es immer kalt! Das Stichwort heißt Zwiebellook!

  • absolut wasserdichte Jacke mit Kapuze (am besten noch + Hose)
  • wasserdichte, feste Schuhe: hier die bequemsten Latschen, die man hat, Klassiker sind eingelaufene (!) Dr. Martens, aber auch alles aus dem Outdoor-Laden, für nicht so geeignet halte ich die omnipräsenten Chucks (gehen zu schnell kaputt, kriegt man nie wieder sauber, zu teuer, tritt der Vordermann auf deinen Fuß, hast du gar keinen Schutz)
  • 2 Jeans (je älter und kaputter desto besser)
  • kurze Hose
  • 3 T-Shirts/Tops
  • Kapuzenpulli
  • dicker Fleece-Pulli
  • mehr Socken als Tage, Unterwäsche
  • großes Halstuch
  • Badelatschen (für die Dusche !!!)
  • Jogginghose (für nachts und das morgendliche Zum-Klo-Geschlurfe)
Warm und Wasserdicht!!!

2. Grundausstattung

Es soll ja Leute geben, die ihr Zelt, Pavillon, ihre Stühle, ihren Grill und alles mögliche andere Zeug nicht wieder mit nach Hause nehmen. Das Schlachtfeld am Montagmorgen beweist diese Tatsache. Ich gehöre nicht dazu, halte das für Geldverschwendung und Umweltverschmutzung. Nachdem mir mein großes Zelt (ich kann mit meinen 1,67 m drin stehen) beim ersten Mal noch peinlich war, so weiß ich diesen kleinen Luxus mittlerweile zu schätzen (beim Anziehen, in der Morgenhitze, als Freundschaftsdienst fürs Unterstellen - die blöden Kommentare der lieben Freunde sind auch eher in neidische Blicke umgeschwenkt). Und auch wenn's ein bisschen zu schleppen ist: Campingstühle weiß man spätestens nach einem halben Tag auf dem Stoppelfeld zu schätzen (mit über 20 sitzt es sich nicht mehr all zu gut auf dem Boden).

  • Zelt (wasserdicht, groß, stabil, inkl. aller Heringe!)
  • Schlafsäcke
  • selbstaufblasende Luftmatratzen (nachdem jedes Jahr unser Luftbett den Geist aufgegeben hat, wir die Luftpumpe vergessen haben, und auf Isomatten man jenseits der 25 auch nicht mehr so gut schläft, haben wir uns für diese Variante entschieden).
  • Campingstühle
  • Isodecke (nach unten beschichtet)
  • eine Wolldecke
  • Kühltasche
  • zum Thema Grill, Gaskocher und Pavillon: Das bringt erfahrungsgemäß immer jemand anderes mit ;) Mit guten (nicht flüssigen) Grillanzündern macht man sich aber immer beliebt. Und eine extra Packung Grillkohle haben wir zur Sicherheit auch im Auto.
  • Besteck/Plastikbecher (die benutzen wir jedes Jahr wieder), ein kleiner Topf zum Wasserkochen und eine 25er Packung Pappteller
  • ein kleiner Rucksack fürs Gelände

3. Essen/Trinken
Da ich dieses Jahr auf Fleisch verzichten möchte, wird das Thema schwierig. Aber auch schon in den letzten Jahren, als ich noch Fleischesser war, waren Grillkäse, Gemüse und Obst eine tolle Abwechslung. Nach drei Tagen Fleisch sehnt sich der Körper nach Vitaminen (im letzten Jahr gab's zum Glück das erste Mal einen Obststand auf dem Gelände). Und für mich kommt Dosenravioli einfach nicht in Frage! Und auch wenn man eine Kühltasche dabei hat, sollte man Dinge mitnehmen, die zur Not nicht gleich beim ersten Sonnenstrahl eklig werden (oder solche Sachen am ersten Tag verbrauchen).
  • Bierfässchen !!!
  • Sprite (zum Alsterwassermixen)
  • Wasser (viel)
  • Instand-Espresso von Nescafé (schmeckt besser als die teure Kaffeebrühe, die auf dem Gelände verkauft wird)
  • irgendwas im Tetrapack (den braucht man zum Wiederbefüllen fürs Gelände)
  • für die Fleischfresser: Grillfleisch/Würstchen
  • für Vegetarier: Grillkäse, Paprika, Zucchini
  • Kartoffel-, Kraut- und Nudelsalat (schmeckt zur Abwechslung auch mal als Fertigvariante)
  • Soßen (die klassische Familienpackung Curry-Ketchup kommt immer gut an)
  • fürs Frühstück: Toastbrot (sehr viel!), Frischkäse (auch als Dipp), Hartkäse, Knäckebrot, Marmelade, Schokocreme
  • für die Vitamine: einen Zwei-Kilo-Beutel Äpfel, ein Kilo Möhren (für 2 Personen) gegen den Skorbutanfall (auch die vehementesten Fleischfresser unter unseren Freunden haben sich schon Äpfel geschnorrt)
  • Knabberkram (Marshmallows, Butterkekse, Chips, Schoki)
4. Für die Hygiene/Körperpflege
Was alle vergessen, ist Sonnencreme! Doch wer den ganzen Tag vor der Bühne steht, kriegt ganz leicht Sonnenbrand. Man macht sich viele Freunde, wenn man als einziger Sonnencreme dabei hat.
  • Klopapier
  • Feuchttücher
  • Sonnencreme
  • Probepackungen Duschbad/Shampoo/Zahnpasta/Bodylotion/Deo
  • Zahnbürste
  • Haarbürste
  • 2 große Handtücher
  • für die Schönheit reicht, wenn's denn sein muss, ein einfaches Makeup/getönte Tagescreme

5. Wichtiger Kleinkram
Dinge, die überlebenswichtig sind!!!
  • Ohrenstöpsel (das wichtigste Utensil überhaupt! Am besten mehrere Packungen! Sonst ist an Schlafen überhaupt nicht zu denken und auch vor der Bühne äußerst sinnvoll!)
  • für jeden eine Taschenlampe (inkl. funktionierender Batterien)
  • Sonnebrille und Kappe (vergesse ich jedes Jahr!)
  • Feuerzeug
  • Gaffa-Tape (für alles gut: Zeltabdichten, Pavillonreparieren, Umhängetrinkflaschenbauen)
  • Müllbeutel (zum Draufsetzen, als Regenschutz, als Transportbehältnis und sogar auch als Müllbeutel zu verwenden)
  • Fotoapparat
  • Handy
  • Portemonnaie (alle unnötigen Chip-Karten vorher raus, zusammen mit Schlüsseln immer am Körper tragen) mit Papieren und Bargeld
  • für die keine Hausapotheke: Ibuprofen, Buscopan, Tannacomp, Pflaster, Taschentücher (und was jeder individuell so braucht)
  • Wer nicht, wie ich mit seinem Ehemann/-frau fährt: Kondome!!!
  • Festivalplan und TICKET natürlich!!!

Hab ich was vergessen? Ich freue mich über Ergänzungen!

Noch ein paar Tipps:
  • Standortwahl fürs Zelt: nie zu nah am Zaun, an Toiletten, Wegkreuzungen oder Duschen - ihr werdet schnell merken warum, nicht zu weit weg vom Gelände/Auto
  • Duschen: am besten nachts
  • Toiletten: am besten auf dem Gelände (sind erfahrungsgemäß am saubersten)
  • Marketing-Stände: Festival-T-Shirts zieht man erfahrungsgemäß nie wieder an (es sei denn sie sind richtig, richtig alt), lieber aussagekräftige Bandshirts, der Rest hier ist Ramsch
  • Generell wichtig: Keine Wertsachen unbeaufsichtigt lassen (es wurde uns sogar schon eine Schubkarre geklaut).


Donnerstag, 10. Juni 2010

nelou.tv - Die neue Plattform für Jungdesigner

First Show - Nelou TV with Friederike Porscha from nelou on Vimeo.



www.Nelou.tv
ist eine neue Plattform für junge Designer. Die erste Web-TV-Sendung ist seit ein paar Tagen online. Ich habe Regine, die kreative junge Frau, die hinter nelou steht, auf der Subject60 Party kennengelernt. Wir waren von unserer gegenseitigen Arbeit so begeistert, dass wir uns gestern spontan auf einen Kaffee getroffen haben und über unsere Projekte ausgetauscht haben. Zuerst einmal wollte ich wissen, woher ihre Idee für nelou.tv stammt. "Ich habe gemerkt, dass die Fashion-Industrie gerade die Entwicklung durchmacht, die die Musikindustrie schon in den letzten zehn Jahren verändert hat. Durch das Internet und Plattformen wie youtube und myspace gelingt es jetzt auch jungen, unbekannten Künstlern, ihre Werke zu verbreiten und ein Publikum zu erreichen. Für Mode-Designer gab es eine solche Plattform noch nicht. Und auf den Fashion-Weeks rückt die Mode hinter der Show und den Models vermehrt in den Hintergrund. Junge, noch unbekannte Designer bekommt man dort auch nur sehr selten zu Gesicht. Mit nelou möchte ich genau diesen jungen Kreativen eine Plattform bieten, auf der sie sich und ihre Mode präsentieren können. Das Ganze haben wir in eine sehr unterhaltsame Form gebracht mit unserer Web-TV-Sendung, die sich an bekannten Late-Night-Formaten orientiert."

Auf die Frage, ob sie denn nur Berliner Designer zeigen möchte, antwortet Regine: "Wir haben die Show bewusst in Englisch abgehalten, um ein internationales Publikum anzusprechen. Aber wir werden sicherlich einen Berlin-Schwerpunkt setzen. In der nächsten Show haben wir zum Beispiel das Label von Bardonitz aus Berlin und eine Schmuckdesignerin aus Australien zu Gast. Wir haben aber auch schon Anfragen aus den USA."

Ich bin sehr gespannt, wie sich nelou.tv entwickelt und bedanke mich bei Regine schon einmal für das nette Kennenlernen! Bis bald!

Dienstag, 8. Juni 2010

Berliner Yogastudios im Test: Yoga W60

Bilder: www.yogaw60.de
Heute will ich meine Testreihe "Yoga in Berlin" fortsetzen, nachdem ich sie so sträflich vernachlässigt habe in letzter Zeit. Der erste Krankenkassenkurs im YogaRaumBerlin ist erfolgreich abgeschlossen, es ist Zeit für ein paar neue Eindrücke. Weil das Gute ja bekanntlich manchmal nah liegen soll, teste ich heute ein kleineres Yogastudio um die Ecke. Praxis W60 steht draußen dran. Erstmal ein bisschen abschreckend der Name, zum Arzt wollte ich ja nicht. Die Nachbarschaft rund um die Winsstraße ist eindeutig recht vermehrungsfreudig, und so tollen zahlreiche Kinder herum, als ich das Studio im Hinterhaus betrete. Kein Wunder - der "Akrobatik für Kinder"-Kurs ist gerade abgeschlossen. Mit Yoga für Schwangere, Beckenbodenkurs, Babymassage, Kinderyoga und Rückbildungskursen hat man sich ganz auf die Zielgruppe eingestellt - vom Embryo bis zum Teenie. Der erste Eindruck ist ein wenig chaotisch, der kleine Flur ist etwas zu eng für die ganzen Kinder und Kursteilnehmer, die sich an ihnen vorbei in die provisorische Umkleide für alle quetschen. Ich schaue als Neuling etwas irritiert. Sofort bin ich enttarnt und werde freundlich von Frauke begrüßt. Sie ist heute meine Yogalehrerin und erklärt kurz: "Dort ist die Umkleide und da der Yogaraum." Alles sehr übersichtlich. Der Yogaraum ist überraschend großzügig und aufgeräumt im Gegensatz zum Rest. Überall liegen schon schön ordentlich Matten, Decken und Sitzkissen. Wer will, kann sich noch einen Block und Gurt nehmen. Eine Teekanne verströmt den typischen Gewürzteegeruch, daneben stehen auf einem kleinen Altar Bilder von Swami Sivananda, ein paar Shivafiguren und Räucherstäbchen. Neben mir finden sich zwei Männer und acht Frauen ein, das Durchschnittsalter ist hier eher 35+

Nachdem Frauke sich kurz vorgstellt hat und die Neuen nach Problemen und Fragen ausgehorcht hat, beginnt die Stunde im
Shavasana und anschließend Lotussitz. Frauke singt ein Mantra, wir anderen hören andächtig zu, verstehen aber nix (mangels fehlender Übersetzung und Erklärung). Danach sollen wir im Stehen unsere Füße lockern. Es folgen ein paar Runden Sonnengruß. Nach den ersten beiden Runden dürfen wir selbstständig üben - zu meiner Freude kann jeder seine eigene Version praktizieren. Danach wieder Shavasana. Ein bisschen Kamel, danach Kindeshaltung, eine Pranayama-Übung, die kühlend wirken soll, und die ich noch nicht kenne (mit gerollter Zunge zischend einatmen, danach auf einen Summton ausatmen), es folgen ein paar Beinstrecker im Liegen, danach der Tisch mit Schnappatmung. Draußen im Innenhof tollen ein paar Kinder herum und ahmen uns nach: "HA - HA - HA". Wir müssen herzlich lachen, Frauke schließt lieber das Fenster. Konzentration!

Nach Shavasana eine Weile Schulterstand, Pflug und Fisch. Einigen Teilnehmern schmerzt nun der untere Rücken; Frauke erklärt anhand eines Beckenmodells, wie man die Region schützt. Wer will, soll jetzt noch ein paar Ausgleichsbewegungen machen und danach - Shavasana. Die Stunde ist viel zu schnell um, ich bin noch nicht mal richtig warm geworden (etwas zu viel Shavasana für meinen Geschmack). Hinterher versuche ich mich kurz mit Frauke zu unterhalten, was sich wegen der vielen Kinder und der räumlichen Enge etwas schwierig gestaltet
(Fraukes Kind kam während der Stunde mehrfach in den Yogaraum: "Mutti darf ich...kann ich...büdde..."). "Aus welcher Yogarichtung kommst du", frage ich sie. "Wir haben hier alle die Sivananda-Yogaausbilung gemacht. Gabriela ist zusätzlich Pilateslehrerin, Klaus und ich lehren die Feldenkraismethode. Es geht uns hier weniger um Sport, sondern unser Yoga ist sehr reduziert - kleine Bewegungen, die eher dazu dienen, den Körper kennenzulernen und in sich hineinzuhorchen. Das Stichwort ist ,Bewusstheit durch Bewegung'."

Fazit: Schwangere und frischgebackene Mamas werden sich in der kinderfreundlichen und entspannten Umgebung sehr wohl fühlen. Wer sportliche Herausforderungen sucht, sollte eher in ein anderes Studio gehen.

Infos:
Yoga W60
Winsstraße 60

10405 Berlin (Prenzlauer Berg)

Tel. (Frauke) 030-43 73 59 29

om.shanti@gmx.de

www.yogaw60.de

Diverse Kurse Mo-So (außer Fr) 8.30-20 Uhr (Yoga für Schwangere, Rückbildung, für Kinder, Beckenbodenkurs, Babymassage, Pilates, Feldenkrais): Probestunde € 5, 10-er Karte € 90-110 (3 oder 8 Monate gültig), Einzelstunde € 14, Anfängerkurs € 90, Monatskarte € 70, 3 Monate € 180, Kinderyoga € 17/Monat.

Mercedes Benz Fashion Week 2011:
Erste Designer bestätigt

Unter den ersten bestätigten Modemarken befinden sich: 30PAARHAENDE, ALLUDE, ANJA GOCKEL, ARRONDISSEMENT AQ1, BLAAK, CUSTO BARCELONA, .DIMITRI, KAVIAR GAUCHE, KILIAN KERNER, LALA BERLIN, LAURÈL, PATRICK MOHR, PERRET SCHAAD, RENA LANGE, RISTO BIMBILOSKI, SCHUMACHER, STARSTYLING und THOMAS ENGEL HART. Zum ersten Mal dabei sind in dieser Saison BLACKY DRESS, CHRISTINA DUXA COUTURE, DAWID TOMASZEWSKI und MAVI. MARCEL OSTERTAG wird mit seiner Show die Mercedes-Benz Fashion Week Berlin eröffnen. BOSS BLACK und MONGRELS IN COMMON zeigen ihre Kollektionen offsite.

Also wieder die üblichen Verdächtigen. Interessant dürfte DAWID TOMASZEWSKI werden. Der Rest teasert mich nicht wirklich an. Da hört es sich doch schon spannender an, dass Cora Isabel David, deren Diplomkollektion mir letztes Jahr bereits auffiel, in diesem Jahr Finalistin beim Designer-For-Tomorrow-Wettbewerb ist. Einige ihrer Stücke hoffe ich, beim Wedding-Dress Designer Sale zu ergattern. Wie wäre es mit diesem unglaublichen Armband?


Mahret hat mit ihr ein Interview geführt:

Interview mit Desiree Rumbaugh
Anusara Yoga Teacher

Yogaworkshop und Interview mit Desiree Rumbaugh in BerlinFoto: Karen Church

Last week I met Anusara Yoga Teacher Desiree Rumbaugh at the YogaRaumBerlin and visited her workshop "Eye of the Tiger". The 51-year-old (she definitely looks more like a thirty-somethings) is one of the most caring, shiny and cheerful women I ever met. She demonstrated some of the most difficult postures I've ever seen with a big smile and a sparkle in her eyes.

All this comes from a lifetime of experience with the most extremes of emotions and situations, which have increased her compassion and strength. On October 2003 her 20-year-old-son, Brandon, and his 19-year-old girlfriend had been shot to death while camping overnight. At her homepage she wrote about that tragedy: „I am a single mother and I have another child, Jessica, my beautiful 22-year-old daughter. This was a devastating loss for all of us. An unthinkable tragedy. An unimaginable pain. My deepest sadness and fear at the time of this tragedy was that I would never again know joy. I feared that my life would always have a tone of sorrow. I set out on a mission to work in the direction of reclaiming my joy and reason for living. My spiritual journey had officially begun and after almost two years, and thousands of frequent flyer miles, landing into the open hearts of friends and strangers, I realized my son's death would renew my own life. (...) I believe it has been the steadfastness and inner strength I have learned directly from my yoga practice that has enabled me not only to survive, but thrive, as Maya Angelou would say. For the first two years, I was in so much emotional pain that I couldn't help but share it in my workshops. I shared my grief openly with my students and many of them thanked me for being an example of someone not afraid to be real and true to her feelings. I travel full time teaching yoga and believe it is a healing mission for me to go out and share what I have learned about regaining joy after such tremendous loss.“

What an inspiring woman! I was excited to meet her and asked some questions:


You have an astoundingly full teaching schedule, travelling throughout Europe, the U.S. and abroad--most recently in India and Asia. Is there a difference between yoga classes in Kuala Lumpur, Taipei, Albuquerque, Omaha, Toronto, northern India or Berlin?

Yes, there are some differences. In some areas you can find more advanced students than in others. But overall it is pretty similar. And it is surprising that there are more similarities than differences.

How did you discover yoga, especially Anusara yoga?

I began with aerobics in the 1980s and had my first yoga class in 1987. I began seeking yoga and found Iyengar yoga that I practiced together with a good friend of mine - John Friend. We first met in 1993, four years before he created Anusara yoga.

What brought Yoga personally for you along?

Everything! Inner strenght, truth, not to be afraid - that was very much for a woman in the 1980s!

You have many experiences of more than two decades of practice Anusara Yoga. What changed in the Yoga World?

We never thought, that it would become that big! The community of Anusara Yoga has grown around the world with love, openness of the heart, creativity, happiness and so much fun! We never thought that there would be so many schools around the world. It is changing the world with bliss and happiness.

On your DVDs you show how to do yoga in a way that will help to relieve chronic or acute pain. Do you recognise Yoga more in a therapeutic or spiritual way?

It is both. The spirit and the body are connected, and with the right therapy you can heal both.

Which problems practising yoga can solve?

Nearly every part of the body can benefit from yoga: shoulders, neck, back, hips, knees...

What do you focus on in your lessons?

I want that the people learn how to be consistent with their true nature. Of course I focus on the right Alignment: both sides long, melting the heart. I want that they keep that in every posture.

An Anusara lesson always begins with the same Mantra: Om Namah Shivaya Gurave, Satchidananda Murtaye, Nishprapancaya Shantaya, Niralambaya Tejase. Why is especially this Mantra so important?

This is a mantra of peacefulness that is always present, that there is always light. It means: „I offer myself to the light who is the true teacher within and without. Who assumes the forms of reality, consciousness and bliss. Who is never absent and is full of peace, independent in its existence, it is the vital essence of illumination.“

When can you say that a student is advanced?

In my workshops I define it: That you can kick up in handstand to the wall and that you can do the big wheel with stretched arms.

You also serve on the advisory board of the Art of Yoga Project. Could you please tell us something about this project?

This project brings yoga classes to girls in Juvenile detention in the bay area, california, and elsewhere. This important mentorship helps them to find their personality and creatifity. They do arts like painting, poetry or sculpture and yoga. They love especially yoga. And for these 16-year-old girls it is so important to find their way back into strenght, happiness.


Yoga is a never ending way. What do you personally work on right now?

To feel younger, stronger, happier - Yoga is a surprising gift. I want to give that enthusiasm to others. A woman said to me recently: „You make getting older look like fun!"

Yogaworkshop und Interview mit Desiree Rumbaugh in Berlin
Letzte Woche traf ich die Anusara-Yoga-Lehrerin Desiree Rumbaugh im YogaRaumBerlin und besuchte ihren Workshop „Eye of the Tiger“. Die 51-Jährige (sie sieht definitiv eher aus wie eine Frau in den späten 30ern) ist einer der einfühlsamsten, strahlendsten und fröhlichsten Frauen, die ich je getroffen habe. Sie zeigte einige der schwierigsten Asanas mit einem breiten Lächeln und einem Funkeln in ihren Augen.

All dies entstammt einer lebenslangen Erfahrung mit den extremsten Emotionen und Situationen, die Desirees Mitgefühl und Stärke haben wachsen lassen. Im Oktober 2003 wurde ihr 20-jähriger Sohn Brandon und seine 19-jährige Freundin erschossen, während sie auf einem Campingplatz übernachteten. Auf ihrer Homepage schreibt sie über die Tragödie: „Ich bin eine alleinerziehende Mutter und habe noch ein anderes Kind, Jessica – meine schöne 22-jährige Tochter. Dieses Ereignis war ein verheerender Verlust für uns alle. Eine
undenkbare Tragödie. Unvorstellbare Schmerzen. Meine tiefste Trauer und Angst zu diesem Zeitpunkt war, dass ich nie wieder Freude erfahren würde. Ich fürchtete, mein Leben würde nun immer von der Trauer gezeichnet sein. Ich machte mich zu eine Mission auf, zur Rückeroberung meiner Freude und meinem Grund zu leben. Meine spirituelle Reise hatte offiziell begonnen. Nach fast zwei Jahren und Tausenden von Vielflieger-Meilen und einer Landung in den offenen Herzen von Freunden und Fremden, erkannte ich, dass der Tod meines Sohnes mein eigenes Leben erneuert hatte. (...) Ich glaube, es waren die Standhaftigkeit und innere Kraft, die ich aus meiner Yoga-Praxis gezogen habe, die mir ermöglicht haben, nicht nur zu überleben, sondern zu wachsen, wie Maya Angelou sagen würde. In den ersten zwei Jahre war ich in so großem emotionalen Schmerz gefangen, dass ich nicht helfen konnte, aber ich habe diesen Schmerz in meinen Workshops mit anderen geteilt. Ich teilte meinen Kummer offen mit meinen Schülern, und viele von ihnen dankten mir dafür, ihnen ein Beispiel zu sein für jemanden, der keine Angst hat, wirklich und wahrhaftig seine Gefühle zu leben. Ich reise in Vollzeit, um Yoga zu lehren. Ich glaube, es ist eine heilende Mission für mich, mit anderen zu teilen, was ich über die Wiedergewinnung von Freude nach einem solchen ungeheuren Verlust gelernt habe. "

Was für eine inspirierende Frau! Ich war aufgeregt, sie zu treffen und ihr ein paar Fragen zu stellen:

Du hast einen erstaunlich vollen Lehrplan, reist in ganz Europa, den USA und in Übersee herum - vor kurzem durch Indien und Asien. Gibt es einen Unterschied zwischen Yoga-Kursen in Kuala Lumpur, Taipei, Albuquerque, Omaha, Toronto, Nordindien oder Berlin?

Ja, es gibt einige Unterschiede. In einigen Regionen findet man mehr fortgeschrittene Schüler als in anderen. Aber im Großen und Ganzen ist es recht ähnlich. Und es ist erstaunlich, dass es mehr Ähnlichkeiten als Unterschiede gibt.

Wie bist Du zum Yoga gekommen, vor allem Anusara Yoga?

Ich begann mit Aerobic in den 1980er-Jahren und hatte meine erste Yoga-Stunde im Jahr 1987. Ich begann mein Yoga zu suchen und habe Iyengar Yoga gefunden, dass ich zusammen mit einem guten Freund von mir – John Friend – praktiziert habe. Wir trafen uns zuerst im Jahre 1993, vier Jahre bevor er Anusara Yoga entwickelt hat.

Was hat Yoga für Dich persönlich gebracht?

Alles! Innere Stärke, Wahrheit, keine Angst zu haben - das war sehr viel für eine Frau in den 1980ern!

Du hast in mehr als zwei Jahrzehnten Anusara Yoga
viele Erfahrungen gesammelt. Was hat sich verändert in der Yoga-Welt?

Wir hätten nie gedacht, dass es so groß wird! Die Gemeinschaft von Anusara Yoga ist rund um die Welt gewachsen – mit Liebe, Offenherzigkeit, Kreativität, Glück und so viel Spaß! Wir hätten nie gedacht, dass es einmal so viele Schulen auf der ganzen Welt gibt. Es verändert die Welt mit Seligkeit und Glück.

Auf Deinen DVDs zeigst Du, wie man Yoga in einer Weise praktizieren kann, die chronische oder akute Schmerzen zu lindern vermag. Siehst du Yoga mehr in einer therapeutischen oder spirituellen Art?

Es ist beides. Der Geist und der Körper sind untrennbar miteinander verbunden, und mit der richtigen Therapie kann man beides heilen.

Welche Probleme kann Yoga lösen?

Fast jeder Teil des Körpers kann von Yoga profitieren: Schultern, Nacken, Rücken, Hüften, Knie ...

Auf was konzentrierst du dich in Deinem Unterricht?

Ich möchte, dass die Menschen lernen wie sie sich mit ihrer wahren Natur in Einklang bringen können. Natürlich konzentriere ich mich auf die richtige Ausrichtung: beide Körperseiten lang zu machen, das Herz schmelzen zu lassen. Ich möchte, dass meine Schüler das in jeder Körperhaltung beibehalten.

Eine Anusara Lektion beginnt immer mit dem gleichen Mantra: Om Namah Shivaya Gurave, Satchidananda Murtaye, Nishprapancaya Shantaya, Niralambaya Tejase. Warum ist gerade dieses Mantra so wichtig?

Dies ist ein Mantra der Friedlichkeit, die immer vorhanden ist, es gibt immer Licht. Es bedeutet: „Ich verbeuge mich vor dem Licht, meinem wahren Lehrer in mir und in der Welt außerhalb.
Diese innere Essenz ist Wahrheit, Bewusstsein und Glückseligkeit. Sie ist niemals abwesend und immer friedvoll und frei. Sie ist die lebendige Essenz der Erleuchtung. "

Wann kann man sagen, dass ein Schüler fortgeschritten ist?

In meinen Workshops definiere ich es folgendermaßen: Man sollte sich in Handstand an der Wand hochstemmen können und das große Rad mit gestreckten Armen ausführen können.

Du bist ebenfalls im Beirat des „Art of Yoga“ -Projektes. Könntest Du uns bitte etwas über dieses Projekt erzählen?

Es bietet Yoga-Kurse für Mädchen im Jugendgefängnis in der Bay Area in Kalifornien. Dieses wichtige Mentoring-Programm hilft ihnen, ihre Persönlichkeit und Kreativität zu finden. Die Mädchen praktizieren Kunst – wie Malerei, Poesie oder Bildhauerei – und Yoga. Sie lieben vor allem Yoga. Und für diese 16-jährigen Mädchen ist es so wichtig, ihren Weg zurück zu Stärke und Glück zu finden.

Yoga ist ein nie endender Weg. An was arbeitest Du persönlich?

Mich jünger, stärker und glücklicher zu fühlen - Yoga ist ein überraschendes Geschenk für mich. Ich möchte diese Begeisterung an andere weitergeben. Eine Frau sagte mir neulich: „Du schaffst es, dass Älterwerden wie Spaß aussieht!"


Thank you, Desiree, for your Inspiration!!!

Montag, 7. Juni 2010

Carni - Schmuck aus Berlin

Carni from katja hentschel on Vimeo.



So etwas Wundervolles kommt heraus, wenn "zwanghaft Kreative" wie Frank und Katja, Schmuck entwerfen und ein Video dazu drehen. Durfte ich die Ketten schon dieses Jahr auf dem Catwalk im .HBC bewundern, so habe ich mich nun noch mehr in die Regenwolkenkette verliebt. Nächste Wunschliste!

Donnerstag, 3. Juni 2010

Netzfundstück

Auf der Suche für das nächste sinnvolle Hochzeitstagsgeschenk für meinen Liebsten, bin ich auf folgendes gestoßen:


So machen Rezensionen wirklich Spaß, da sollten sich Spiegel und Co. mal eine Scheibe von abschneiden! Ich fand alle äußerst hilfreich, und mal ehrlich, dafür sind doch EUR 628,84 ein Schnäppchen!

Mittwoch, 2. Juni 2010

„Eye of the Tiger“ mit Desiree Rumbaugh

Workshop Eye of the Tiger mit Desiree Rumbaugh in Berlin Yoga Asana VrischikasanaDie ganze Tierwelt: ein perfekter Skorpion/Vrischikasana...

Workshop Eye of the Tiger mit Desiree Rumbaugh in Berlin Yoga Asana Dragonfly Libelle... eine Libelle (Dragonfly)

Trotz Erkältung und einer Stimme, die an Tom Waits erinnert, fuhr ich heute Mittag zum Yoga Raum und dem Eye of the Tiger-Workshop mit Desiree Rumbaugh. Drei Stunden Yoga, selbst wenn ich nicht krank gewesen wäre, wäre dieses Workout äußerst fordernd gewesen und hätte mir gezeigt, wo meine Grenzen sind (vorerst!). Also beschränkte ich mich bis auf einige wenige Asanas auf das Fotografieren.

Desiree ist äußerst sympathisch und warmherzig, die Übungsreihe soll Spaß machen, Selbstvertrauen in die eigene Kraft geben und Grenzen erweitern. Immer wieder weist sie auf die Öffnung des Herzens hin: „Shoulders back and down!“ Die Serie ist nach Stunden dreigeteilt: zuerst Sonnengruß und stehende Positionen (Dreieck, Krieger, Standwaage, stehender Spagat etc.), danach Handstand, Kopfstand, Unterarmstand, Krähe, Libelle und Tittibhasana und zuletzt Rückbeugen (u.a. Kobra, Rad, Kamel, Skorpion). Zwischendurch Stretching (u.a. Spagat, Schmetterling, Drehsitz). Laut Desiree trainierte sie das zusammen mit ihren Schülern in ihrem Studio in Arizona zweimal die Woche (die Original-Serie von John Friend sei sogar fünf Stunden lang – naja, wenn man den Kopfstand 15 Minuten halten kann, dauert das eben...).

Anusara Yoga Workshop mit Desiree Rumbaugh Eye of the tiger„Do you have fun?“

Das Ganze ist schon sehr advanced, unter meinen Mitstreitern sind hauptsächlich Yogalehrer – allerdings ist das hier auch eine große Spielwiese mit Kindern, die zwischendurch immer wieder giggeln und schwatzen. Eine lockere Atmosphäre macht sich breit. Das Beste: Jeder in der Gruppe hat seine Stärken – der eine kann den Handstand schon frei (und verbiegt seine Beine dann noch ein bisschen in der Luft), der andere ist äußerst biegsam (und packt locker seinen Fuß hinter den Kopf), ein anderer wieder sehr stark (und kann die Krähe in alle Himmelsrichtungen). Auf jeden Fall ist der Workshop sehr akrobatisch. Schnell wird die Gruppe kreativ, wohin man sich noch verbiegen könnte, was man noch ausprobieren könnte. Der Spaß stand auf jeden Fall im Mittelpunkt! Viele gute Tipps habe ich mitgenommen:

Anusara Yoga mit Desiree Rumbaugh Ardha ChandrasanaDesiree zeigt die Hilfestellung im Halbmond (Ardha Chandrasana):
Das gehobene Bein stützen. Der Übende drückt nach unten dagegen,
zieht das Steißbein lang, flext den Fuß, der untere Fuß steht gerade nach vorn,
beide Beine stark, Rücken und Seiten lang, Schultern nach hinten, Herz öffnen

Anusara Yoga Workshop eye of the tiger mit Desiree Rumbaugh Handstand1. So geht's in den Handstand:
Hände kurz vor einer Wand positionieren,
Schultern über die Hände bringen, Blick nach unten.

Handstand beim Yogaworkshop mit Desiree Rumbaugh2. nach oben schwingen, Füße flexen,
Schultern auf den Rücken bringen.


Eye of the tiger mit Desiree Rumbaugh3. Beine komplett an die Wand bringen,
Rücken weg von der Wand.

Desiree Rumbaugh Yoga Workshop Eye of the Tiger4. Arme lang,
Schultern immer noch über den Händen,
Schulterblätter zusammenbringen.

Handstand an der Wand im Yogaworkshop mit Desiree Rumbaugh im Yogaraum Berlin5. Nach oben stemmen, dabei Füße von der Wand lösen.

Handstand YogaSo sieht es dann frei im Raum aus, wenn man's kann.

Eye of the Tiger mit Desiree Rumbaugh in BerlinPincha Mayurasana beim Yogaworkshop Eye of the Tiger mit Desiree RumbaughDie gleiche Reihenfolge funktioniert auch im Unterarmstand.
Dazu als Hilfe einen Block zwischen den Armen.

Handstand Desiree Rumbaugh„It's great to have a well trained butt“
Dazu aus dem Handstand jeweils ein Bein fast absenken
(das andere bleibt oben),

dann wieder beide Beine nach oben, Seite wechseln.

Kakasana beim Yogaworkshop mit Desiree Rumbaugh Eye of the tigerBein hinter die Schulter klemmen, lächeln...

Kakasana beim Yogaworkshop mit Desiree Rumbaugh Eye of the tiger in Berlin... und hochstemmen.

Vrischikasana beim Yogaworkshop mit Desiree Rumbaugh Eye of the tigerSkorpion: Handstand mit etwas Abstand zur Wand,
dann Herz nach vorne sinken lassen,
mit den Füßen nach unten wandern.


Galavasana Asana beim Yogaworkshop mit Desiree Rumbaugh Eye of the tiger in Berlin
Fliegende Krähe: Galavasana

Tittibhasana Asana beim Yogaworkshop mit Desiree Rumbaugh Eye of the tiger in BerlinTittibhasana (Firefly, Kiebitz)

Tittibhasana Asana Headstand beim Yogaworkshop mit Desiree Rumbaugh Eye of the tiger in BerlinVariante aus dem Kopfstand

Tittibhasana Handstand Asana beim Yogaworkshop mit Desiree Rumbaugh Eye of the tiger in BerlinVariante aus dem Handstand

Mayurasana Asana beim Yogaworkshop mit Desiree Rumbaugh Eye of the tiger in BerlinDas gibt Muskeln: Mayurasana – der Pfau
(Tipp: In der Hocke -Füße zusammen - die Hände mit
etwas Abstand zueinander positionieren,

Ellenbogen in den Bauch stemmen, Beine über die Seiten strecken)

Zum Schluss habe ich mit Desiree noch ein kleines Interview geführt. Das folgt dann morgen...
 
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